Eröffnung in Neuengamme: Die Verantwortung für Wiedergutmachung bleibt

Am Sonntag nahmen wir an der Eröffnung der Ausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland, Israel und der Claims Conference – Nicht erreichbar, nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme teil.

Die Ausstellung beleuchtet die historische Bedeutung des Luxemburger Abkommens von 1952, die Entwicklung der Wiedergutmachungspolitik und die bleibende Verantwortung Deutschlands gegenüber den jüdischen NS-Verfolgten und ihren Nachkommen.

Zur Eröffnung sprachen Dr. @Anna_von_Villiez, Antisemitismusbeauftragte Hamburgs, Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, und Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Europa.

Im anschließenden Podiumsgespräch „Rückgewinn von Geschichte“, moderiert von Lennart Onken, standen die persönlichen Erfahrungen und Perspektiven von Nachkommen NS-Verfolgter im Mittelpunkt. Alexander Kranich begleitete die Veranstaltung musikalisch mit Liedern von Coco Schumann.

Die Verbrechen der Shoah können niemals wiedergutgemacht werden. Umso wichtiger bleiben historische Verantwortung, lebendige Erinnerung und ein entschlossenes Engagement gegen Antisemitismus.

Unser herzlicher Dank gilt der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte für die Einladung sowie allen Beteiligten für diese bedeutende Ausstellung und den wertvollen Austausch.

📅 26. Oktober bis 13. Dezember 2026
📍 KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke
🕒 Besichtigung zu den regulären Öffnungszeiten der Gedenkstätte

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/veranstaltungen/termin/ausstellung-70-jahre-luxemburger-abkommen-zwischen-deutschland-israel-und-der-claims-conference-nicht-erreichbar-nicht-abschliessbar-wiedergutmachung-nationalsozialistischen-unrechts

 

Fotos: © Claims Conference | Rolf Walter

 

 

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