65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen – eine Geschichte von Mut, Zusammenhalt und Zugehörigkeit

65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen – eine Geschichte von Mut, Zusammenhalt und Zugehörigkeit

🇹🇷🇩🇪 65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen – eine Geschichte von Mut, Zusammenhalt und Zugehörigkeit

Unser letzter Termin vor Schabbat führte uns auf Einladung der SPD-Bürgerschaftsfraktion zu einer besonderen Veranstaltung zum 65. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens.
1961 begann mit diesem Abkommen ein bedeutendes Kapitel deutscher Geschichte. Menschen aus der Türkei kamen, arbeiteten hart, bauten sich ein Leben auf und prägten Deutschland und besonders Hamburg nachhaltig.
„Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen.“ Dieser Satz von Max Frisch sagt alles.
Menschen mit Hoffnungen, Träumen, Familien, Kultur und Traditionen. Trotz schwieriger Wege, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit haben sie unsere Gesellschaft mitgestaltet und bereichert.
Diese Lebensleistung verdient unseren tiefsten Respekt und unsere Dankbarkeit.
“Eine meiner schönsten persönlichen Erfahrungen durfte ich während meiner Arbeit auf der Sietas-Werft in Finkenwerder machen. Dort habe ich wunderbare Menschen der ersten und zweiten Generation aus der Türkei kennengelernt. Wir haben zusammen gearbeitet, gelacht und vieles geteilt. Ihre Herzlichkeit, Liebe und Freundschaft haben mich tief geprägt. Diese Menschen und unsere gemeinsame Zeit vermisse ich bis heute unglaublich“. So Armin Levy. ehrenamtlicher Vorsitzender der Jüdischen Union.
Besonders bewegend waren die Worte von Dirk Kienscherf, Senatorin Dr. Melanie Leonhard, Generalkonsul Berati Alver, Mehtap Çağlar, Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), und Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Hamburg (TGH). Hamburg wäre ohne diese Menschen und ihre Nachkommen nicht das Hamburg, das wir heute kennen und lieben.
Herzlichen Dank an die SPD-Bürgerschaftsfraktion für die Einladung und diesen wertschätzenden Abend.

 

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