Der 7. Oktober 2023 war für Jüdinnen und Juden weltweit ein tiefer Einschnitt. Das Massaker der Hamas in Israel, die Ermordung und Verschleppung von Menschen und die Bilder dieses Tages haben ein kollektives Gefühl von Sicherheit erschüttert.
Doch der Schock endete nicht am 7. Oktober. Auch außerhalb Israels hat sich jüdisches Leben verändert: Antisemitismus, Anfeindungen und Unsicherheit haben deutlich zugenommen. Viele Jüdinnen und Juden erleben seitdem bewusster die Frage, wo und wie sie ihre jüdische Identität offen zeigen können.
Gerade deshalb sind Begegnung, Gemeinschaft und gegenseitige Stärkung keine Nebensache.
Rund 20 Menschen aus unterschiedlichen jüdischen Gemeinden sowie mit unterschiedlichen kulturellen und biografischen Hintergründen nahmen gestern an unserem After-Work-Treffen teil, das wir gemeinsam mit dem großartigen Team von Wachstumsraum gestaltet haben.
Sie kamen zusammen, äußerten ihre Perspektiven, hörten einander zu, tauschten Erfahrungen aus, lernten voneinander und gingen am Ende mit neuen Impulsen und gestärkten Verbindungen nach Hause.
Für uns ist genau das ein konkretes Ergebnis unserer Arbeit als Jüdische Union: Räume zu schaffen, in denen Begegnung tatsächlich stattfindet und Menschen miteinander statt übereinander sprechen.
Das stärkt Demokratie, Toleranz und Vielfalt und zugleich ein starkes, selbstbewusstes und sichtbares jüdisches Leben in der Mitte unserer Gesellschaft.
Danke an Wachstumsraum und an alle, die diesen Abend mit Offenheit, Vertrauen und Leben gefüllt haben.
Jüdische Union
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